hundstag
in gelbgestreifte plastikbecken
rote zehennägel stecken.
mit den zehen fröhlich spritzen
auf die die auf der wiese sitzen.
dann vielleicht auch eise schlecken,
bücher lesen, freunde necken
(mit schillernd bunten seifenblasen,
die umschweben braune nasen).
später faul im schatten liegen
umschwirrt von bienen, bremsen, fliegen.
an nichts zugleich an alles denken
und sich dabei im traum versenken.
erwacht dann kühle säfte schlürfen
und gegrilltes essen dürfen.
nichts tun und das den ganzen tag
uff – diese affenhitzeplag!
.
6.8.2013
ein wald voll dürrer äste.
die erde riecht verbrannt.
wir feiern sommerfeste
im federleichtgewand.
wein und wasser
sekt und sprudel
und den teller voller nudel.
das feld voll trockner sonnen
die beeren sind verdorrt.
wir lieben sommerwonnen
nicht nur im badeort.
eis und kuchen
saft und wein
so ein leben das ist fein.
kommt dann der große regen
mit blitz und donnerknall
dann bringt er nicht nur segen
bringt auch manch fest zu fall.